Hilfsmittel können Seniorinnen und Senioren dabei unterstützen, ihren Alltag sicherer, komfortabler und selbstständiger zu gestalten. Sie erleichtern alltägliche Aufgaben, fördern die Mobilität und tragen dazu bei, die Lebensqualität möglichst lange zu erhalten.
Zu diesem Thema konnten wir Rolf Unterwagner vom gleichnamigen Sanitätshaus in Moers als Referenten gewinnen. Er stellte verschiedene Hilfsmittel vor und erläuterte, wie diese im Alltag sinnvoll eingesetzt werden können.
Zu den bekanntesten Hilfsmitteln gehören Gehstöcke, Rollatoren und Rollstühle, die die Mobilität und Bewegungsfreiheit unterstützen. Auch im häuslichen Umfeld gibt es zahlreiche Möglichkeiten, die Sicherheit zu erhöhen: Haltegriffe, Duschsitze, rutschhemmende Matten oder erhöhte Toilettensitze können die tägliche Körperpflege und den Toilettengang erleichtern und dazu beitragen, das Sturzrisiko zu verringern.
Darüber hinaus gibt es zahlreiche medizinische und orthopädische Hilfsmittel, die den Körper entlasten, Beschwerden lindern und die Beweglichkeit unterstützen können. Dazu zählen beispielsweise Bandagen, Kompressionsstrümpfe, Schuheinlagen, orthopädische Schuhe sowie Schienen und Orthesen zur Stabilisierung von Gelenken.
Technische Hilfsmittel gewinnen ebenfalls zunehmend an Bedeutung. Hausnotrufsysteme ermöglichen es, im Notfall schnell Hilfe anzufordern. Smartphones, digitale Erinnerungsgeräte und Medikamentenspender mit Erinnerungsfunktion können dabei helfen, wichtige Termine einzuhalten und die regelmäßige Einnahme von Medikamenten im Blick zu behalten.
Viele Hilfsmittel können bei entsprechender medizinischer Notwendigkeit und erfüllten Voraussetzungen von der gesetzlichen Krankenkasse bezuschusst oder übernommen werden. Häufig ist dafür eine ärztliche Verordnung erforderlich. Je nach Hilfsmittel, Versorgung und persönlicher Situation können jedoch gesetzliche Zuzahlungen oder weitere Eigenanteile anfallen. Bei Hilfsmitteln zur Verbesserung des Wohnumfelds kommen unter bestimmten Voraussetzungen auch Leistungen der Pflegekasse infrage.
Der Vortrag bot Gelegenheit, verschiedene Hilfsmittel kennenzulernen und sich über ihre Einsatzmöglichkeiten sowie Fragen zur Versorgung und Kostenübernahme zu informieren.
Denn das Ziel ist, die Selbstständigkeit und Lebensqualität im Alter möglichst lange zu erhalten und den Alltag sicherer und leichter zu gestalten.
Wir danken Rolf Unterwagner recht herzlich für seine interessante Präsentation.
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